Watercolor

Watercolor  ist der englische Begriff für Aquarellmalerei. Die englischen bzw. lateinischen Wörter „water“ und „aqua“ bedeuten beide auf Deutsch „Wasser“.

Beim Aquarellmalen werden die transparenten Farben nur mit Wasser verdünnt und mit einem Pinsel auf Papier oder andere Materialien aufgetragen.
Im Unterschied zu Gouache schimmert bei den Aquarellfarben der Maluntergrund durch die Farben hindurch. 

Seit ein paar Jahren bekommt die Aquarellmalerei einen neuen „Schliff“. Im Zuge des Lettering-Trends wird die Maltechnik für viele Menschen wieder interessanter. Watercolor statt Aquarell wird  immer mehr im Sprachgebrauch verwendet. Obwohl beide Wörter dieselbe Maltechnik bezeichnen, verstehe ich persönlich unter „Aquarellen“ hauptsächlich die gemalte Landschaften. Mit Watercolor dagegen verbinde ich moderne lllustrationen.

In meinen Workshops werden lose Blumen und alltägliche Motive mit Aquarellfarbe gemalt.

Beim modernen Watercolor geht es, um die Schnelligkeit, mit der Wasser und Farbpigmente sich auf dem Papier verbinden.
Ob beim Illustrieren oder Lettern: Die richtige Mischung hinzubekommen erfordert Übung.

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Zwei der wichtiges Watercolor Techniken: Lavieren und Lasieren

Die Lavier-Technik wird auch Nass-in-Nass-Technik genannt.
Dabei wird das Aquarellblatt mit dem Pinsel mit klarem Wasser befeuchtet und anschliessend mit verdünnter Farbe auf die nasse Fläche getupft.

Das Lasieren bezeichnet man auch als Nass-auf-Trocken-Technik.
Hier ist der Trocknungsprozess der Aquarellfarbe wichtig, denn es werden mehrere Farbschichten übereinandergelegt.

Material Tipps

Immer wieder werde ich in meinem Watercolor Workshops nach Tipps für die Watercolor(Aquarell)-Material gefragt.
Ich werde euch hier ein paar Anregungen für Anfänger und Fortgeschrittene geben.

Zur Basic Grundausstattung gehört: die Aquarellfarbe, Aquarellpapier und Pinsel.

Aquarellfarben

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Deckfarben (dem Wasserfarbkasten aus der Schulzeit), Gouachefarben und Aquarellfarben.
Bei dem Kauf von Aquarellfarben achte ich darauf, dass die Farbpigmente eine gute Qualität besitzen. Das heißt, ich achte auf die Leuchtkraft der Farben und
ob sie lichtecht sind.

Du kannst Aquarellfarben in Tuben oder im Näpfchen kaufen.
Wenn ich für größere Farbflächen die Farben an mischen muss, benutze ich die Tuben, ansonsten arbeite ich meistens mit den Näpfchen.

Für Anfänger empfehle ich die Studenten-/Akademie Farben der Hersteller.
Diese Farben sind nicht ganz so hochwertig, aber für den Einstieg finde ich sie völlig ausreichend:

Wenn du richtig ins Thema einsteigen möchtest, wirst du schnell merken, dass es mit hochwertigen Farben zu Malen viel mehr Spaß macht.
Die Leuchtkraft und die Farbpigmente sind viel satter bei professionellen Aquarellfarben.

Hier empfehle ich dir die Produktpalette von Winsor and Newton.

Aquarellpapier

Aquarellpapier ist ein speziell produziertes Papier, oft wird Büttenpapier für die Aquarellmalerei verwendet.
Das Gewicht bzw. die Stärke (Grammatur) von Aquarellpapier liegt zwischen 80 g/m2 und 750 g/m2.

Aquarellpapier ist holzfrei, besteht aus Hadern (das ist die noch heute gebräuchliche mittelhochdeutsche Bezeichnung für Textillumpen oder Stoffreste) oder Zellstoff.

Aquarellpapier gibt es mit verschiedenen Oberflächen-Strukturen: Feinkornuarellpapier(feine, glatte Oberfläche, das Papier hat fast keine Textur), mittleres Korn (leicht raue Oberfl äche, das Papier hat eine leichte Textur), Grobkorn (raue Oberfläche mit starker Textur) und Torchon (sehr raue Oberfläche,das Papier wirkt fast wie ein Gewebe).
Am besten wählst du die Oberflächenstruktur passend zu deinem Motiv. Wenn du detailliert malst, empfehle ich glatte Papiere.

Für den Anfang brauchst du nicht sofort dass teuerste kaufen. Tete dich am besten mal durch die Papier Vielfalt.

Mein Tipp:

Für Auftragsarbeiten und meine Werke benutze ich die sehr hochwertigen Papiere von ARCHÈ.

Pinsel

Am liebsten arbeite ich beim Watercolor mit Rund-und Flachpinsel.
Bei den Pinselauswahl achte darauf, dass die Pinselhaare sich gut mit der Farbe verbinden und sie sich wieder gut auswaschen können.

Mein Pinsel Tipp:

Allgemeiner Tipp:

Probiere einige Watercolor-Materialien einfach aus und schaue womit du am besten zurecht kommst.

Unter anderen gehören die Wassertankpinsel zu meinen Lieblingsmaterialien. Sie lassen sich mit Wasser, flüssiger Wasserfarbe oder Tusche gut befüllen.
Gerade wenn ich unterwegs bin, sind sie für mich sehr hilfreich, denn es bedarf keines zusätzlichen Wassergefäßes.
Damit kann ich direkt mit dem Kolorieren beginnen.

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